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I

Ein christlichsozialer Beitrag zu Europa

II

Das christliche Verständnis des Menschen

III

Die christlichsoziale Auffassung zur Gesellschaft und Obrigkeit 


Bearbeiten der Grundlagen
Gerechtigkeit
Respekt für das Leben
Priorität für die Familie
Aussöhnung
Aktive Teilnahme
Gutes Funktionieren als Gutsverwalter
Empowerment


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European Christian Political Movement
About ECPM
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Ein christlichsozialer Beitrag zu Europa

(This is an older version of our Basic programme. At the moment we don't have the newest version in German. The updated version is at the moment only available in English).

Als christlichdemokratische und christlichsoziale Parteien in Europa sind die Mitglieder der ECPM (Europäischen Christlichen Politischen Bewegung) zusammengekommen, um die christliche Auffassug zur Demokratie zu verstärken und für diese Auffassungzu werben. Auf unserem Kontinent und in seinen jeweiligen Nationen haben wir mit wachsenden Problemen zu tun, auf die weder konservativliberale, noch die sozialdemokratische Annäherung die adäquate Lösung bieten kann.

Es gibt ein allgemeines Misstrauen politischen Institutionen und ihrer Arbeit gegenüber. Europa wird mit wachsenden Spannungen zwischen unterschiedlichen Religionen und etnischen Gruppen konfrontiert. Wir sehen abnehemde Solidarität zwischen europäischen Nationen zu einem Zeitpunkt, zu dem wir für die Handhabung von sozial- und Umweltproblemen Solidarität brauchen.

Diesen Fragen des 21. Jahrhunderts ins Auge sehend, wollen wir werben für die christlichdemokratische Auffassung zum Individuum, auf seine Beziehungen in der Gesellschaft und auf unsere gemeinsame Verantwortung für die Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt, dass christlichsoziale Ideen politische Lösungen hervorbringen können, die zum Wohlbefinden des europäischen Volkes beitragen können.

Als Mitglieder der ECPM glauben wir, dass Jesus Christus uns auffordert, Ihm auf jedem Gebiet unseres Lebens, auch auf politischer Ebene zu folgen. Die Bibel ist sicherlich kein politisches Programm, aber die Lehren von Jesus gestalten trotzdem die grundlegenden Elemente einer gerechten Obrigkeit. Politische Institutionen, auch jene auf europäischem Niveau, werden aufgefordert, in diesem Geiste zu arbeiten und dem europäischen Volk in seinem Streben nach Freiheit und Gerechtigkeit zu dienen. Wir sind uns dessen bewusst, dass das Reich Gottes nicht einfach mit irgendeiner politischen Frage assoziiert werden kann, aber wir sind uns darüber einig, dass es das Streben nach gerechtem Regieren und die Werbung für eine gut funktionierende Gesellschaft erfordert.

Wir verwerfen die Idee, Religion sei nur eine Privatsache des Individuums. Der christliche Glaube ist für die europäische Gesellschaft grundlegend und von unersetzlicher Bedeutung und unersetzlichem Einfluss im Prozess der Charaktergestaltung unseres Kontinents gewesen. Deshalb tragen wir eine Verantwortung, unserem Verständnis cheistlichsozialer Prinzipe entsprechend die soziale und politische Aufgabe sowohl zu bestreiten, als auch zu bekräftigen.

Das christliche Verständnis des Menschen

Die christlichdemokratische Gedankentradition, wie wir diese verstehen, ist auf christliche Überzeugungen über den Menschen, die Gesellschaft und die politische Gewalt zurückzuführen. Nach dieser entstammt der grundlegende Wert jedes einzelnen Menschen aus der Tatsache, dass er Gott zum Bilde geschaffen worden ist. Gerechte menschliche Erfüllung wird als eine verantwortungsvolle Freiheit im Verhältmis zu anderen und zur Schöpfung betrachtet und wird in der Entwicklung von Individuen in der Gesellschaft zum Ausdruck gebracht. Diese Auffassung zur Beziehung für die Menschheit ist ein Schlüsselelement für die christlichdemokratische und christlichsoziale Politik der ECPM.

Die christlichsoziale Auffassung zur Gesellschaft und Obrigkeit

Eine Gesellschaft sollte eine Moral verkörpern, die auf gemeinsames Respekt gegründet ist, damit das Streben nach eigenen Freuden nicht gegen die Pflicht verstößt, andere in der Gesellschaft zu schützen. Auf der anderen Seite sollten die Forderungen des Staates oder irgendeiner anderen Körperschaft den gerechten Claims des Individuums nicht schaden. Deshalb sollte die Gesellschaft eine Mentalität schaffen und fördern, welche die Freiheit und Integrität sozialler und kultureller Institutionen, wie die Familie, Schule, religiöse Organisationen und Vertreter von Arbeitgebern und –nehmern, respektiert, indem sie Bügern helft, allgemeines Wohl gemeinsam anzustreben.

Die grundlegende Rolle politischer Gewalt ist, Rechtfertigkeit auf öffentlicher Ebene zu gewährleisten und Bedingungen zu schaffen, die das Gemeinwohl fördern. Di Ausübung der Macht durch den Staat muss immer rechtfertig und beschränkt sein und sollte auf die Förderung guter Beziehungen zwischen Individuen, Vereinigungen, Gesellschaften und anderen Gruppen gerichtet sein und gleichzeitig ihre passende Unabhängigkeit respektieren.

Obwohl es die Verantwortung von Trägern politischer Gewalt ist, das Wohl zu fördern und Unrechtfertigkeit zu berichtigen, ist es für den Staat nicht zu verwirklichen, jedes gesellschaftliche Übel zu beseitigen und es ist wirklich die Pflicht des Staates, sich nicht mit Aufgaben zu beschäftigen, welche zur Verantwortung der Familie, Kirche oder anderer Gewaltsbereichen gehören, wo diese gut erfüllt werden könnten. Wir glauben, dass Kirchen und andere religiöse Organisationen einen wervollen Beitrag in der Gesellschaft liefern können.

Demokratische Beteiligung erweitert den Horizont von Menschen, verstärkt sie als Bürger und vergrößert ihren Einfluss auf Obrigkeiten. Der Ausdruck der Meinung durch die Verhältniswahl, politische Parteien, öffentliche Debatte und loyale Opposition, zusammen mit Respekt für das politische Amt und offen und verantwortungsvoll Regieren, sind verantwortungsvoller Demokratie inhärent. Dieser Prinzipe vertretend, beführworten wir ein Machtsgleichgewicht zwischen den verschiedenen Nationen und der Europäischen Union. Die Verantwortung für öffentliche Angelegenheiten sollte auf einem Niveau getragen werden, das den Bürgern möglichst nahe ist. Deshalb müssen die nationale Identität geschützt und die Souveränität von Staaten respektiert werden; de ECPM erkennt die unterschiedlichen Völker Europas an.

Keine Partei oder Gruppierung darf Anspruch auf gesetzliche Sondervorrechte erheben. Christlichdemokratisches Denken lehnt Säkularismus als öffentliche Ideologie kategorisch ab und die ECPM warnt vor dem Schaden, den fundamentalistischer Säkularismus einer Gesellschaft zufügen kann. Wir haben die Nase voll von dem fundamentalistischen Säkularismus in jeder Art von Gewaltrolle. Aber wir sind auch nicht auf der Suche nach einer Gewaltrolle für welche getrennte Glaubensgemeinschaft auch immer. Wir erkennen die Rolle des christlichen Glaubens in der Gestaltung der Freiheiten an, die unser Kontinent genießt. Trotzdem bekräftigen wir, dass der Staat die Rechte religiöser und kultureller Minderheiten anerkennen muss und sie un der öffentlichen Politik gleichberechtigt behandeln muss. Wir begrüßen die diversen Glaubensgemeinschaften, die es in Europa gibt. Völlige Religions- und Gedankensfreiheit für Individuen, Gemeinschaften und Organisationen muss eine Priorität innerhalb der Europäischen Union und in der europäischen Außenpolitik sein.

Die Wirtschaft betrachtend, impliziert demokratische Verantwortung, dass die Wirtschaft weder von dem Staat, noch von dem Geschäft und dem Finanzwesen kontrolliert werden sollte, sondern dass sie auf den Beitrag und die gemeinsamen Verantwortungen von jedem gegründet sein sollte. Wirtschaftsaktivität sollte den Menschen eher dienen als dominieren. Die völligen persönlichen, sozialen und ökologischen Folgen nationaler und internationaler Marktaktivität müssen anerkannt werden statt dass nur private oder buchhalterische Berechnungen anerkannt werden, die nicht völlig diese Folgen berücksichtigen. Ungerechte und unehrliche Verteilungsmuster müssen richtig gestellt werden. Unser Nachdruck liegt deswegen auf den Einsatz des Staates für Rechtfertigkeit und richtige Strukuren statt nur auf wirtschaftliche Leistung.

Bearbeiten der Grundlagen

Wir tun nicht, als hätten wir in der Christdemokratie einfache Lösungen zu den Problemen Europas. Wir glauben trotzdem fest daran, dass das Christentum einen wichtigen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft liefern kann. Aus diesem Grund halten wir uns an sieben führende Prinzipe, die einige Grundthemen christlichsozialer politik hervorheben;

Gerechtigkeit

• Soziale Gerechtigkeit ist eine grundlegende biblische Lehre und also auch grundlegend für christlichsoziale Politik. Alle Frauen und Männer verdienen gleich viel Respekt und sollten gleich behandelt weden. Frauen und Männer tragen sich und der Gesellschaft gegenüber Verantwortungen. Soziale Gerechtigkeit erfordert eine gleiche Betrachtung für alle und deshalb eine spezielle Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse der Arme, Flüchtline, diejenigen, die Leiden und die Schwächeren. Sie erfordert, dass Ausbeutung und Beraubung bekämpft werden sollen und dass geeignete Mittel und Chancen vorhanden sind. Auf diese Weise sind alle grundlegenden Bedingungen erfüllt und jeder ist in der Lage, sich am Leben in der Gesellschaft zu beteiligen. Wir glauben fest daran, dass Staaten eine spezielle Verantwortung für diejenigen tragen, die sich in unseren eigenen Ländern und im Ausland nicht zu helfen wissen.

Respekt für das Leben

• Gott hat die Menschen ihm zum Bilde geschaffen. Das Recht zum Leben ist das grundlegendeste aller Menschenrechte und der wesentliche Wert jedes menschlichen Lebens. Deshalb bekräftigen wir die grundlegende Würdigkeit für die Ungeborenen, Schwachen, geistig oder körperlich Behinderten, Alten oder diejenigen, die nicht für sich selbst eintreten können. Solch ein Respekt für menschen bedingt auch eine Bindung zur Aufrechterhaltung eine empfindliche Qualität des Lebens für alle und das Decken des Bedarfs aller, denen, aus welchem Grund auch immer, das Wichtigste zum Leben fehlt. Einige Folgen für diese Politik sind die Förderung von Betreuung für schwangere Frauen, die Unterstützung von Krankenpflegern und der Verbot von Euthenasie. Es ist unsere Überzeugung, dass das Klonen von Menschen und Tieren in Widerspruch zum Respekt für das Leben steht.

Priorität für die Familie

• Das Wohl der Menschen, die als Wesen in Beziehung zu einander stehen, ist eng mit gutem Leben in der Familie verbunden. Deshalb bekräftigen wir dass die Familie der Eckstein der Gesellschaft ist. Es ist die Stelle, wo Kindern Verantwortung, Werte und anständige Gewohnheiten beigebracht werden, um als verantwortungsvolle Bürger zu leben. Familien sollte alles Mögliche gegeben werden, was sie brauchen, um solche Verantwortungen zu erfüllen.

Aussöhnung

• Es ist eine Aufgabe, nicht nur für Individuen und soziale und wirtschaftliche Gruppen, sonder auch für diejenigen, die auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene in der Politik tätig sind, an Aussöhnung und Heilung zu arbeiten. Wir erkennen, dass solche Ziele in dieser Welt wohl nicht erreicht werden können. Trotzdem sind Niedrigkeit, Reue, Geduld und Versöhnlichkeit sowohl politische, als auch persönliche Werte. Dazu sind sie von wesentlicher Bedeutung im Prozess des Ersatzes von Konflikten durch allgemeines Verständnis Außerdem impliziert sie eine Verwerfung aller Streitkräfte, deren Einsatz dem Streben nach rechtfertigem Frieden zuwider ist.

Aktive Teilnahme

• Menschen wurden zu aktiver, liebevoller Dienstbarkeit anderen gegenüber aufgefordert, statt dass ihnen wegen Passivität, Eigennutzes oder Ignoranz der anderen Elend gleichgültig ist. Solche barmherzige Liebe fördert eine Haltung, die nicht nur von objektiver Gerechtigkeit, sondern auch von offenherziger Großzügigkeit geprägt wird. Wir tragen alle Verantwortung, individuell und gemeinsam, für solche gegenseitige Dienstbarkeit. Staaten sollten Individuen, Familien, karitative organisationen und andere Vereinigungen zu aktiver Teilnahme motivieren. Außerdem sollten sie die Gesellschaft fördern und unterstürzen, den grundlegenden Bedürfnissen der Armen abzuhelfen, bevor sie die Wünsche der Reichen erfüllt.

Gutes Funktionieren als Gutsverwalter

• Menschen werden aufgefordert, Gutsverwalter der Schöpfung zu sein und alle Wirtschaftsaktivitäten gehören zu unserer Verantwortung für die Welt, die uns Gott gegenüber anvertraut worden ist. Wir bekräftigen, dass Sorge für Gottes Schöpfung ein wichtiger Teil christlichsozialer Politik ist. Die Ausbeuting natürlicher Ressourcen sollte deshalb vermieden werden. Wir sollten die Gutsverwalter der Schöpfung sein. Also muss eine ausgewogene Dauerhaftigkeit der Wirtschaft und Umwelt eine Priorität sein. Wirtschaftliche Ressourcen sind von Gott gegeben worden, um den Bedürfnisse der Menschen abzuhelfen. Dies geschah, um ihnen bei der Entwicklung ihrer Fertigkeiten insbesondere auf dem Gebiet von Gerechtigkeit, Zusammenarbeit und gemeinsame Sorge zu helfen. Die Ressourcen sollten kreativ und mit verantwortungsvoller Sorge für andere (dazu kümftige Generationen) und die Umwelt verwendet werden.

Markte sind keine Gesetsmäßigkeit an sich, sondern werden durch die Entscheidungen von Menschen gestaltet. Deswegen sollten sie auf solch eine Art und Weise strukturiert werden, dass Wirtschaftsgeschäfte fair sind und im guten Vertrauen und mit Rücksicht auf die Bedürfnisse der Gesellschaft stattfinden. Reichtums- und Machtskonzentrationen vermindern Verantwortung und könnten Marktverformung auslösen. Wir streben einen Markt an, wo Banken, Geschäfte, Gewerkschaften, Berufsgruppen und Regierungsministerien mit größerem gegenseitigem Verständnis und öffentlicher Verantwortung zusammenarbeiten.

Im Verhältnis zur Wirtschaft ist es die wichtigste Aufgabe des Staates, die Aufsicht auf der Errichtung gerechter Strukturen auf allen Ebenen der Wirtschaftsaktivität zu führen; solche Gerechtigkeit schließt die Aufrechterhaltung eines korrekten Geldumlaufs gegen Inflation und die Förderung von Reichtumsschaffung durch bezahlte Arbeit ein. Wir werden das Spielen von Glückspielen und andauernde Abhängigkeit von der Sozialhilfeverschaffung durch den Staat entmutigen. Dies geschieht, um alle auszurüsten für die völlige Beteiligung an der Wirtschaft, und um die Ressourcen auf eine Art und Weise zu verwenden, welche die erschaffene Ordnung der Welt respektiert.

Empowerment

• Jede Gewalt ist gazu gegeben worden, dem Gemeinwohl Dienste beweisen zu können und die Verwendung dieser verstört ihren beabsichtigten Ziel. Es gibt Lebensbereiche, wie Familen und Kirche in anderen Strukturen als der Staat. In jedem einzelnen Fall sollte Gewalt ihre eigene passende Grenzen haben und sollte auf dem Dienen gericht sein und dafür zu sorgen, dass diejenigen unter der Gewalt davon profitieren können. Wir werden Aktive Beteiligung zwischen dem Staat und Dienstenverleiher auf freiwilliger Grundlage fördern. Wir bekräftigen die Verantwortung jedes Bürgers für seine Nachbarschaft. Das gilt aber auch für die geteilte Verantwortung verschiedener Organisationen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen.

Die Anhäufung von Macht könnte oft für die Befriedigende Leistung bestimmter Aufgaben erforderlich werden, aber sie könnte auch Kontrolle- und Dominierungsmuster fördern. Es ist deshalb falsch, größeren Organisationen Aufgaben zuzuteilen, die von kleineren und lokaleren Vereinigungen bewältigt werden können. Vor allem diesen, in denen sich viel Macht zusammenbalt, wie individuelle Eigentümer von Organisationen mit viel Kapital, berufliche Interessengruppen, Gewerkschaften, Multinationals, nationale Obrigkeiten and Führer politischer Blöcke, obwohl sie häufig mit großer Verantwortung Macht ausüben, könnte es, im Hinblick auf Ihr Potenzial, dem Gemeinwohl entgegenzuarbeiten, immer noch Notwendigkeit geben, sie zur Rechenschaft zu ziehen.